*CA-CoP* *CONSERVATION AGRICULTURE COMMUNITY OF PRACTICE*

*for sustainable production intensification*


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*Amir Kassam *

*Moderator*

---------- Forwarded message ----------
From: Paul Wagstaff <[log in to unmask]>
Date: 2014-06-24 12:51 GMT+01:00
Subject: FW: CA decreased Albedo = lower soil surface temprature
To: "Amir Kassam <[log in to unmask]> (
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 Dear Amir,



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http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/direktsaat-daempft-hitzewellen-a-976894.html



*Conservation Agriculture and soil surface temperature.*



Study from Switzerland shows above surface temperature with non-tillage and
straw cover is 1.5 to 2.0  Degrees lower than above ploughed land due to
the albedo effect.



*Landwirtschaft: **Unbeackerte Felder dämpfen Hitzewellen*

[image: Ein Mähdrescher erntet Wintergerste: Bleiben die Reste auf dem
Acker, sinkt die Temperatur][image: Zur Großansicht]
<http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bild-976894-499761.html>

DPA

Ein Mähdrescher erntet Wintergerste: Bleiben die Reste auf dem Acker, sinkt
die Temperatur

*Werden Felder vor dem Säen nicht beackert, können sie in ihrer Umgebung
Hitzewellen abkühlen. So lässt sich die Temperatur im Sommer um bis zu zwei
Grad senken.*

Das Prinzip ist ganz simpel: Lässt der Bauer nach der Ernte die
Pflanzenreste auf dem Acker, reflektieren diese die Sonneneinstrahlung
weitaus effektiver als die nackte Erde. So könne diese Direktsaat genannte
Technik Hitzeextreme mildern, schreiben die Forscher um Edouard Davin von
der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich in den "Proceedings
of the Academy of Sciences".

Bei der Direktsaat wird das Saatgut nach der Ernte in das Brachland
ausgebracht, auf dem noch das Pflanzenmaterial der vorigen Ernte liegt. Im
Gegensatz dazu wird bei der konventionellen Landwirtschaft der Boden
bearbeitet, etwa durch Pflügen oder Grubbern - und die Pflanzenreste
verschwinden unter der Erde. Direktsaat wird in weiten Teilen von Nord- und
Südamerika betrieben. In Europa dagegen, wo fast 30 Prozent der Bodenfläche
landwirtschaftlich genutzt werden, ist das Pflügen des Bodens die
favorisierte Methode.

*Direktsaat erhöht das Rückstrahlvermögen*

Seit Langem diskutieren Experten über die Vor- und Nachteile beider
Verfahren - meist aus ökologischer oder ökonomischer Sicht. Die
klimatischen Folgen wurden bislang kaum untersucht. Das Team um Davin maß
nun die Albedo - das Rückstrahlvermögen - auf Sommerweizen-Versuchsfeldern
in Südfrankreich bei Avignon. Wenn das Rückstrahlvermögen gering ist,
erwärmt sich der Boden stärker. Bei Direktsaat lag die Albedo nach der
Ernte bei 0,3, bei konventioneller Bewirtschaftung dagegen bei nur 0,2.

*ANZEIGE*

Zwar verringere das Pflanzenmaterial am Boden die Ausdünstung von
Feuchtigkeit, was wiederum die Sonneneinstrahlung auf die Erde erhöhe. An
heißen Tagen ohne Bewölkung falle dies jedoch kaum ins Gewicht, betonen die
Wissenschaftler. Die Albedo-Steigerung durch Direktsaat um den Wert 0,1 sei
repräsentativ und könne bei Regen geringer, über dunklen Böden aber auch
stärker ausfallen, betonen sie.

*Kühleffekt im Sommer: 2 Grad für Südeuropa*

Um den Temperatureffekt zu ermitteln, simulierten die Wissenschaftler die
erhöhte Albedo - etwa mit den Werten während der Hitzewelle in Frankreich
im August 2003, als die Temperaturen um zehn Grad Celsius über dem
langjährigen Mittel lag. Bei Direktsaat hätte der Wert nur um gut acht Grad
höher gelegen. "Für die heißesten Sommertage liegt der Kühleffekt in der
Größenordnung von 2 Grad Celsius für Südeuropa und 1,6 Grad Celsius für
Nordeuropa", resümieren die Wissenschaftler.

Im langfristigen Mittel liege der Kühleffekt im Sommer bei etwas unter
einem Grad Celsius. Bei Feldern, die im Sommer geerntet werden, eigne sich
die Direktsaat, um Hitzewellen abzukühlen, so die Forscher. "Das Lindern
von Hitzewellen um ein bis zwei Grad Celsius kann möglicherweise einen
großen Unterschied ausmachen für die Folgen auf Menschen und Ökosysteme."

*anf/dpa*

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